Borreliose

Unerkannt, verkannt, unterschätzt, aber mit vielfältigen Folgen und doch behandelbar.

In unserer Gegend sind die Zecken weit verbreitet und befallen Menschen und Tiere. Der Biss, nach dem sich die Zecke mit dem Blut des Opfers vollsaugt, wäre an sich meist harmlos, würden da nicht mit dem Saugvorgang verschiedene Erreger übertragen werden. Diese verursachen beim Menschen teils gefährliche Krankheiten.

Zecke

Überträger der Borreliose, der Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung), Babesien (Blutparasiten) und verschiedene Fiebererkrankungen. (Q-Fieber, Tularämie,...)

Zecke (gemeiner Holzbock) -

Überträger der Krankheiten

Die vielfach empfohlene Impfung "gegen den Zeckenbiss" schützt allein gegen die Meningoenzephalitis.Allein bei der Borreliose geht man von ca 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr aus.

Das Besondere an den Borrelien ist die Tatsache, dass sie nicht nur ihre Form ändern, sondern eine "defizitäre" Zellwand besitzen oder auch zellwandlos sein können. Sie vermehren sich auch in dieser Form und können sich wieder in die ursprüngliche Form zurückbilden. Sie können damit problemlos in fremde Gewebe eindringen und sind dort kaum erkennbar.

Borreliose

Dies erklärt auch, warum ihre Spuren nur kurz nach der Infektion im Blut nachweisbar sind und später zwar vorhanden, doch mit den üblichen Diagnosemethoden nicht erkannt werden.
Borrelien sind schraubenförmige Bakterien mit besonderen Eigenschaften

Krankheitsverlauf: Die Symptome können sich über Jahr hinweg verschlimmern, auch beschwerdefreie Zeiten, in denen keiner mehr an den Zeckenbiss denkt, sind normal. Die Erkrankung beginnt mit Symptomen eines grippalen Infekts, dann folgen Schmerzen in Muskeln, Gelenken verbunden mit Fieber, Schüttelfrost, Erschöpfungszuständen bis hin zu Depressionen. Wanderschmerzen, Entzündungen der Gelenke (Arthritis), des Herzmuskels, des Nervernsystems ( Nervenwurzel und Rückenmark), Lähmungen, Gefühlsstörungen, usw. können Spätfolgen sein.

Borreliose ist behandelbar

Bei Feststellung der akuten Erkrankung ist die Gabe von Antibiotika meist angezeigt, doch setzt allein die nötige Dauer der Behandlung ebenso Grenzen, wie die Eigenschaft der Erreger die Blutbahnen zu verlassen und in Körpergewebe zu dringen.

Meine naturheilkundliche Behandlung ist auf Langfristigkeit aufgebaut. In meiner Praxis kann ich mit EAV nach Dr. Voll nicht nur mögliche Erregerreste nachweisen, sondern mit verschiedenen naturheilkundlichen Therapieverfahren die Erreger ausleiten und damit die Symptome von der Ursache her lindern.

 

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